[RPG] [SPOILER] [FSK 18] Moving on ...

Moderator: Housekatze

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mj1985
House
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House humpelte ihr so schnell wie es ging nach, seine Schmerzen wurden auf einmal unerträglich. Er riss die Eingangstür vom Treppenhaus wieder auf, die gerade in das Türschloss gefallen war und sah das Cuddy noch nicht weit weg war.
"Willst du alles so schnell aufgeben wofür wir solange gekämpft haben? Willst du das?", schrie er ihr mit zittriger Stimme nach.
Er sah wie sie sich noch einmal zu ihm umdrehte, ihr Ausdruck im Gesicht sagte: "Ich kann nicht anders", und ihre Tränen die ihr die Wange runterkullerten unterstützen diesen Ausdruck.
House lies sich auf die Treppenstufen fallen, der Aufprall war hart, aber er spührte auf einmal keinen Schmerz mehr, der seelische Schmerz hatte die Oberhand gewonnen. Seine Augen waren immer noch feucht, aber er konnte keine Träne vergießen. Nach einiger Zeit raffte er sich auf, ging zielstrebig in sein Bad und auf die Toilette zu, dort öffnete er die Verkleidung des Spülkastens und fischte eine Dose raus.
Er hielt sie in den Händen, in seinem inneren Augen zogen die Bilder von seiner letzten Halluzination vorbei, er sah wie er Cuddy an der Tür küsste, befand sich dann wieder sitzend vor der Badewanne mit den zwei Vicodin in der Hand. Vorsichtig schloss er die Augen, entfernte die Folie und öffnete die Dose. Der Deckel fiel zu Boden, er öffnete seine Augen, setzte die Dose an und schluckte die Vicodin wie TicTacs, ging danach ins Wohnzimmer und spülte mit einem Single Malt nach.
Etwas wackelig auf den Beinen ging er zum Sofa und ließ sich nieder. Er spührte wie der Klumpen von Vicodin-Alkoholgemisch seine Speiseröhre runterglitt. Seine Augen wurden schwerer und schwerer, am Ende legte er sich auf die Couch und schloß seine Augen.
Stunden später wurde er unsanft geweckt, jemand rüttelte wie blöd an ihm, fühlte seinen Puls und schrie immer wieder seinen Namen.
"House was machst du für eine Scheiße?", rief derjenige immer wieder. Nur schwer bekam Greg seine Augen auf und erblickte Wilson, in dem Moment fühlte er auch schon wie er erbrechen musste. Leider landete das Erbrochene direkt auf Wilsons frisch geputzte Schuhe.
"Na toll," kommentierte Wilson die Aktion und stützte seine Hände in die Hüften.
Beim Blick nach unten sah House auf dem Fussboden sein Erbrochenes mit unzähligen Tabletten.
"Du Idiot, wolltest du dich umbringen?", frage Wilson entsetzt nach.
"Wonach siehts denn aus? Nach einer Verlobungsfeier? Du kannst Fragen stellen und jetzt verpiss dich hier, ich will alleine sein.", antwortete House nur kühl.
Wilson starrte House ungläubig an, "Nein so läuft das nicht House, Cuddy hat Schluß gemacht, oder? Die Tasche mit deinen Klamotten im Flur, die Vicodindose im Flur und der Alkohol auf dem Tisch, du wolltest dich umbringen!".
House funkelte Wilson böse an, stand auf, schlug ihm mit der Faust direkt ins Gesicht: "Verlass meine Wohnung.", waren die einzigen Worte die seine Tat begleiteteten. Wilson konnte sich gerade noch am Kaminsimms festhalten und ging darauf hin in Richtung Wohnungstür und verließ das Haus.
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Torgie
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Stunden später, Cuddy war dabei Rachel bettfertig zu machen, klingelte das Telefon, doch als sie sah wessen Nummer auf dem Display aufleuchtete, ignorierte sie das Klingeln, ging wieder zurück ins Kinderzimmer und zog Rachel den Schlafanzug über.
Gerade als sie sie ins Bettchen legen wollte, kam aus Rachels Mund genau der Satz, den sie heute am liebsten nicht mehr gehört hätte.
"Mami wo Greg ist?",fragte die Kleine ganz ahnungslos und schaute Cuddy mit ihren großen Kulleraugen an.
Cuddy versuchte sich zusammenzureißen, gerade wegen Rachel und antwortete so kurz wie es nur ging "Greg ist Zuhause", doch als sie merkte , das sich ihre Augen wieder mit Wasser füllten, stand sie auf, gab Rachel einen "Gute- Nacht-Kuss", klickte den CD Player an um für Rachel Schlummermusik laufen zu lassen und verließ leise das Kinderzimmer.
Nach einer Weile, Cuddy war gerade dabei sich einen kleinen Snack zuzubereiten, hörte sie aus ihrem Schlafzimmer ein merkwürdiges Geräusch herausschallen. Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend und leisen Schritten ging sie auf das Schlafzimmer zu und plötzlich kam zu dem Geräusch auch eine Kinderstimme hinzu. Immer und immer wieder strich Rachel über die Seiten und sang dazu ein Lied. Zu Anfang konnte Cuddy nicht verstehen was es war, doch nach und nach verstand sie was ihre Tochter versuchte zu singen.
" ...little light ... mine, ...gonna let it shine".
"This Little Light Of Mine?", flüsterte Cuddy ungläubig.
Ohne Rachel zu erschrecken betrat Cuddy das Schlafzimmer und stimmte mit in das Lied ein, doch Rachel weigerte sich weiterzusingen, stattdessen sagte sie zu ihrer Mutter "Mami nein, Greg singen, Mami nein".
"Greg ist nicht hier aber Mami kann dir das Lied vorsingen", bot sie Rachel an, die jedoch abermals mit einem lauten "Nein Mami, Greg singen!", antwortete.
"Mausi ich kann dir gerne das Lied im Bett vorsingen", versuchte sie ihr wieder anzubieten und streckte dabei ihre Arme aus, doch Rachel wollte nicht auf den Arm, geschweige denn, das ihre Mutter dieses Lied sang. Bitterlich fing die Lütte an zu weinen und rief dabei immer wieder Gregs Namen. Cuddy versuchte alles um Rachel abzulenken, doch weder eine Flasche mit Milch, noch eine Packung Gummibärchen, die Rachel normalerweise nur an besonderen Tagen bekam, konnten sie in irgendeiner Weise beruhigen. Sie versuchte sie auf den Arm zu nehmen, doch Rachel schmiss sich nach hinten und aus der Traurigkeit wurde ein schöner Trotzanfall. Aus Erfahrung her wusste Cuddy was zu tun war, sie ließ Rachel in in Frieden und hoffte so auf baldige Ruhe.

Ihre Tochter tat ihr leid, sie wusste was Rachel und House für eine innige Beziehung hatten, doch das sie so innig war, konnte selbst Cuddy nicht glauben. House übte gerade wegen seiner Musik eine magische Anziehungskraft auf Rachel aus, egal was er tat, er zauberte immer ein Lächeln auf Rachels Gesicht, gerade dann wenn sie traurig war.
Sie fasste all ihren Mut zusammen und wählte seine Nummer. Sie tat es nicht aus eigenem Vorteil um endlich wieder Ruhe zu bekommen, nein sie tat es aus reinen Mitleid zu ihrer Tochter.
Lange klingelte es bis der Anrufbeantworter ansprang "Sie haben sich verwählt, aber wenn du eine Frau bist und dazu noch hübsch, hinterlasse deine Nummer...piep".
"Typisch House", dachte sich Cuddy, doch als das Piepen ertönte fasste sie ihren Mut zusammen und sprach auf das Band "Greg ich bins Lisa, ich weiß das ist kein passender Augenblick, aber kannst du bitte vorbeikommen und Rachel beruhigen. Sie weint und schreit seit über einer Stunde und lässt sich von mir nicht beruhigen. Sie klammer sich an deine Gitarre die noch hier ist und summt immer "This little light of mine". Ich darf es ihr nicht vorsingen, das sollst du. Ich weiß das ich gerade sehr viel von dir verlange und ich würde es auch verstehen wenn du nicht kommen würdest, doch Rachel", stockte Cuddy und holte tief Luft "liebt dich sehr. Na gut ich kann verstehen wenn du...", wurde sie von dem Piepen des AB's unterbrochen.

Weinend brach sie neben dem Telefon zusammen und blieb lange dort sitzen. Als sie sich gerade die Tränen wegwischen wollte, schallte es an der Tür. Sie blickte durchs Schlüsselloch und konnte es nicht fassen wer dort vor der Tür stand. Sie öffnete zarghaft die Haustür "Danke das du gekommen bist".
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mj1985
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House guckte sie nur böse an, er war einfach nur von Lisa enttäuscht, doch er wusste als er Rachel das erste mal sah das sie der Schlüssel zu ihrem Herzen war. Im Endeffekt hatte er die Kleine nach anfänglicher Skepsis dann doch in sein Herz geschlossen und kam immer besser mit ihr klar.
Greg wusste selbst das er noch Meterweit nach Alkohol riechen müsste und auch sonst sah er nicht fit aus. So ging er schnell, ohne Lisa eines weiteren Blick zu würdigen, ins Kinderzimmer guckte sich dort um und fand Rachel dann im Schlafzimmer.
Als die Kleine ihn sah, stürmte sie sofort auf Greg zu und umklammerte seine Beine. Ihre großen Kulleraugen schauten erwartungsvoll an ihm hoch, Greg drehte sich um und sah das Lisa Tränen in den Augen hatte. In dem Moment schloss er die Tür und trug Rachel auf die Betthälfte, auf der er sonst schlief.
"Leg dich schon mal hin, ich hole die Gitarre.", sagte Greg fürsorglich, hob die Gitarre vom Boden auf und setze sich auf Lisas Bettseite.
Er stimmte die ersten Takte an und sah wie Rachel ihm aufmerksam lauschte.

"Well now, this little light of mine, yeah I'm gonna let it shine
Well now, this little light of mine, yeah I'm gonna let it shine
Well now, this little light of mine, yeah I'm gonna let it shine
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
Gonna let my little light shine

Well jesus gave me light (Jesus gave me light), I'm gonna let it shine (I'm gonna let it shine)
Well now Jesus gave me light (Jesus gave me light), and I'm gonna let it shine (I'm gonna let it shine)
Well now Jesus gave me light (Jesus gave me light), I'm gonna let it shine
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
I'm gonna let my little light shine

Well this little light of mine, I'm gonna let it shine
Well now, this little light of mine, I'm gonna let it shine
Well now, this little light of mine, I'm gonna let it shine
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
Gonna let my little light shine

(Monday), Gave me the gift of love
(Tuesday), Peace came from above
(Wednesday), Told me to have more faith
(Thursday), Gave me a little more grace
(Friday), Told me to watch and pray
(Saturday), Told me what to say
(Sunday), Gave me the power divine
This little light of mine

This little light of mine, whoa! I'm gonna let it shine, whoa!
This little light of mine, yeah! I'm gonna let it shine, whoa!
This little light of mine, this light of mine, I'm gonna let it shine
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
Every day (every day), every day (every day)
Gonna let my little light shine, whoa!

This little light of mine, I'm gonna let it shine, whoa!
This little light of mine, I'm gonna let it shine, whoaaa!
This little light of mine..."

Greg blickte wieder zu Rachel und diese hatte sich ganz fest an ihren Kuschelbär geklammert und war seelig eingeschlafen.
Vorsichtig erhob sie Greg vom Bett, nahm den Gitarrenkoffer mit nach draußen, packte dort noch schnell seine Gitarre ein.
Als er aus der Hocke hoch kam, sah er wie Lisa ihn schon die ganze Zeit beobachten haben musste.

"Sie schläft jetzt.", kam kalt über seine Lippen. Seine Augen verweilten nur kurz auf ihrem Gesicht und blickten dann in Richtung Tür. Ohne ein weiteres Wort verließ er Lisas Haus und wartete draußen auf ein Taxi. Am Horizont sah er das Taxi von weitem, doch als der Fahrer anhielt und seinen Zustand erblickte schüttelte er nur mit dem Kopf und fuhr weiter.
Sicher war er nicht in bester Verfassung, noch etwas wacklig auf den Beinen und auch sein Geruch war etwas, "eigenartig". Also versuchte er sein Glück beim nächsten Taxi wieder.
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Torgie
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Von der Haustür aus beobachtete sie das Geschehen und sah wie House etwas verloren am Straßenrand stand.
Leise schlich sie sich an House heran, stellte sich direkt hinter ihn und gab ein demütiges "Es tut mir leid" von sich "Ich glaube du bist nicht die einzige verkorkste Person...ich bin glaube ich emotional noch verkorkster".

Cuddy fühlte sich schlecht, ihr war absoult bewusst, das sie House eigentlich nicht anders kannte, doch die romantische Ader von ihm verwirrte sie und die Furcht ergriff die Oberhand.
Sie liebte ihn immernoch, denn seine Anwesenheit war eine absolute Wohltat für ihr Herz und eine Flut von Glückseligkeit breitete sich in ihrem ganzen Körper aus.
Sie hoffte sehnlichst auf eine zweite Chance, doch House regte sich nicht und sagte auch nichts dazu. Bedrückt dreht sie sich um, ging in Richtung Haustür, sagte zum letzten Mal bevor sie das Haus betrat und die Türe hinter sich ins Türschloss fiel "Für dich ist immer ein Platz in diesem Haus und in meinem Herzen".
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mj1985
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Endlich hielt ein Taxi für House an das ihn auch mitnahm. Er setzte sich auf den Beifahrersitz, sagte dem Taxifahrer seine Adresse und guckte im Rückspiegel nochmal zum Haus von Lisa. Die Fahrt dauerte nur 5 Minuten und doch kreisten seine Gedanken nur um Lisa, er dachte an die schöne gemeinsame Zeit mit ihr, was sie doch schon alles durchgestanden haben und wie lange er um sie geworben hatte und sie zur Weißgluht brachte.
House merkte nicht das er schon längt vor seiner Haustür stand, er war noch ganz vertieft in seine Gedanken, bis der Taxifahrer die Geduld verlor:
"Wollen sie nun aussteigen oder muss ich sie samt Sitz rauskippen?", sagte er im genervten Ton.
Noch etwas irritiert guckte Greg zu ihm rüber: "Was mach ich hier überhaupt?"
"Im Moment ist es halb 5 morgens und sie sitzen in einem Taxi von Plainsboro", merkte der Taxifahrer an, "und dann hätte ich gerne noch $10,75 von Ihnen."
"Nicht sie ...", raunte House den Fahrer an, "fahren Sie wieder zurück."
"Also junger Mann, nun entscheiden sie sich endlich mal was sie wollen, haben sie überhaupt Geld dabei?"
House schwieg und legte dem Fahrer ein $50-Schein auf das Amaturenbrett.
Wie von Zauberhand sprang der Wagen des Taxifahrers wieder an und fuhr House zurück zu Lisas Haus.
Dort angekommen stand er an der Tür, klingte sturm und wartete das Lisa öffnete.
Er hörte wie sie die Kette aus der Verriegelung schob und die Tür einen Spalt öffnete. Ihre Wimpern waren noch ganz feucht von den Tränen.
Ohne ein Wort zu sagen beugte sich Greg runter, seine Lippen suchten zielstrebig den Weg zu ihren.
Vorsichtig legte er seine Lippen auf Lisas, gab ihr nen sanften Kuss, dabei umfasste er sie vorsichtig. Er öffnete die Augen, ging ein Stück mit seinem Kopf zurück, ließ von ihren Lippen ab und und guckte ihr tief in die Augen.
Ihre Augen sagte mehr als Worte, er sah in ihnen das Verlangen nach Liebe, wie sehr sie ihn liebte und brauchte. Wieder trafen sich ihre Lippen, dabei öffnete sie diese fast gleichzeitig ein wenig und verliehen dem Kuss mit ihren Zungen noch mehr Intensität. Eng umschlungen küssten sie sich immer wieder, ungestört davon das Greg immer noch in der Tür stand.
Ein Jugendlicher ging gerade die Straße entlang und erblickte die beiden innig und engumschlungen küssend.
"Ist ja ekelhaft, geht gefälligst rein.", rief er ihnen zu.
Ohne von Lisa zu lassen zeigte Greg ihm den Mittelfinger seiner linken Hand und brachte damit zum Ausdruck was von der Aussage des Jungen hielt.
Kurz danach ließen sie von einander ab, hatten beiden ein Lächeln auf dem Lippen und schloßen auch die EIngangstür.
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Torgie
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Die lange endlose Nacht näherte sich dem Ende zu, beide lagen erschöpft Arm in Arm auf der Couch und genoßen die ersten Sonnenstrahlen die sich durchs Zimmer schlichen.


Es war bereits hell und als Cuddy versuchte ihre Augen einigermaßen zu öffnen, wurde sie durch die Helligkeit geblendet. Sie zog die Wolldecke, die auf ihr lag über den Kopf und schloß abermals die Augen.
Wie von einer Tarantel gestochen schreckte sie hoch und ihre Müdigkeit war durch Geisterhand verschwunden. Sie schaute sich schnellen Blickes um und erhoffte sich die letzte Nacht nicht geträumt zu haben, doch
enttäuschend stellte sie leere im Haus fest.
"OMG Rachel!", überkam sie schlagartig dieser Gedanke. Sie sprang von der Couch auf und rannte ins Kinderzimmer. Sie fand ein leeres Kinderzimmer auf und am Schaukelstuhl hing ein Zettel.

"Hallo Mami, bin nicht hier, bin bei Oma, hab dich lieb" waren die ersten Zeilen, doch das was ihre volle Aufmerksamkeit erhaschte, waren die Zeilen darunter.
"Guten Morgen Honey, hoffe du hast gut geschlafen und dich vom ersten Schock erholt"
"Ersten Schock?", flüsterte Cuddy lächelnd und schaute doch etwas irritiert, laß dann aber weiter.
"Ja vom ersten Schock, der zweite folgt jetzt...schau mal auf die Uhr"

Nichts ahnend blickte sie auf die Uhr die auf Rachels Komode stand.
"Waaaas es ist 1 Uhr Nachmittag???!!!", schrie sie und ließ vor schreck den Zettel fallen.
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mj1985
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Greg hatte sich leise aus dem Schlafzimmer geschlichen, Rachel war die Nacht wieder aufgewacht und da Cuddy ziemlich fertig aussah, beruhigte er Rachel und so schlief sie wieder ein.
Am nächsten Morgen rief House dann Lisas Mutter an und ließ Rachel abholen, sie hatten definitiv einiges zu klären.
So leise es für einen Krüppel ging, versuchte er über die Dielen ins Bad zu bekommen, genoß die Dusche und hörte dann wie sein Telefon vibrierte, 'das dürfte Lisas Mum sein,' dachte sich Greg und warf schnell einen Bademantel über und gab Rachel leise an der Tür ab.
Die Kleine drehte sich nochmal um, drückte Greg und gab ihm einen dicken Schmatzer auf die Wange.
All diese passierte Mucksmäuschenstill, Cuddy konnte so weiter seelenruhig schlafen.
Bevor Greg seine Dusche fortsetzte, rief er bei Lisas Assistentin an, sagte Bescheid das Lisa später kommen würde und genoß dann weiter die Dusche.
10 Minuten und eine riesen Pfütze vor der Dusche später, war Greg fertig und ging leise in die Küche. Er nahm ein paar Eier, machte Rührei und bereitete ein paar Brötchen mit Marmelade vor.
Plötzlich hörte er Lisas panische Schreie und grinste. Er öffnete die Küchentür und linste nach draußen und sah wie verwirrt Lisa durchs Wohnzimmer rannte und ihre Klamotten zusammen suchte.
Sie bemerkte ihn nicht und rannte zielstrebig ins Bad.
Mit etwas Glück hatte Lisa in ihrem Stress auch den Wasserfleck nicht bemerkt ... "3, 2, 1 .... hmmm", sagte Greg zu sich, "anscheinend hat sie ihn nicht bemerkt."
Er schaltete noch die Kaffeemaschine an und ging dann auch Richtung Bad, in der hörte wie die Wassertropfen auf die Duschwanne fielen.
Bevor er die Tür öffnete, lies er seinen Bademantel fallen.
Er wusste das Lisa wahrscheinlich gleich den Schock ihres Lebens bekommen und zu einer Salzsäule erstarren würde.
Die Scheiben der Dusche waren schon beschlagen, leise zog Greg die Tür ran und ging zielstrebig auf die Duschabtrennungstür zu.
Vorsichtig öffnete er diese, steckte seinen Kopf durch den Spalt und sah wie Lisa mit dem Gesicht zur Wand ihre Haare wusch.
Auf leisen Sohlen stieg er ebenfalls in die Dusche ein, seine zarten Hände berührten ihre Hüften.
In dem Moment hüpfte Lisa ein Stück nach oben und stieß einen Aufschrei aus. Als ihre Hand aber jenige männliche ertastete, wusste sie Bescheid, beruhigte sich etwas und ließ sich fallen.
Greg strich ihr die Haare zu Seite und flüsterte ihr ins Ohr: "Deine Assistention weiß Bescheid, Rachel ist bei deiner Mutter, der Kaffee ist in 10 Minuten fertig und wir haben da noch was zu klären."
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht, küsste er Lisas Hals und drückte ihren Po an seine Hüfte, so dass sie sein erigiertes Glied spühren konnte.
Lisa drehte sich nun um, fragend ob sie wirklich Zeit haben, Greg übersah ihre Sorgen und brachte sie auf andere Gedanken, ihre Lippen trafen sich während das Wasser aus dem Duschkopf auf ihre Köpfe prasselte und an ihren Gesichtern hinunter lief.
House Hand bewegte sich von ihrer Hüfte aufwärts, streichelte ihren Bauch und massierte dann erst ihre Brustwarzen und dann etwas fester ihre ganzen Busen. Er wusste mittlerweile genau worauf Lisa abfuhr und das war eine Sache.
Ihre Lippen trafen sich immer wieder, währenddessen er mit seiner linken Hand ihren Po fest um Griff hatte, immer wieder kniff er sie ein bisschen, streichelte wieder und packte etwas fester zu.
Seine Hand glitt dann nach vorne, mit dem Mittel- und Zeigefinger schob er ihre Schamlippen etwas zu Seite und massierte ihre Klitoris, mit festem Druck, so wie sie es mag.
Lisa legte ihren Kopf an die Fliesen an, Greg machte alles richtig, ihre Atmung wurde schwerer, die Küssen dafür umso intensiver.
Waren ihre Hände eben noch hinter Gregs Kopf zusammengeschlagen, so löste sie die Vereinigung nun auf und erkundete seinen Körper. Wie beim ersten mal, fuhr sie vorsichtig über seine männliche und leicht behaarte Brust, normalerweise störte sie Brustbehaarung, aber bei Greg fand sie es erregend. Weiter fuhr sie zum Bauchnabel, die weichen Bauchhaare waren unter dem Wasser nicht zu spühren, Lisa drehte ihre Hand, glitt über seine Schambehaarung und packte seinen Penis fest an. Auch sie wusste wie Greg es mochte und doch nicht gleich zu weit ging. Sie massierte seinen Penis mit fest umschlossener Hand, zog die Vorhaut immer wieder vor und zurück, bis sein Glied immer steifer wurde.
In dem Moment trat Greg einen Schritt vor und nahm seinen Mittelfinger aus ihrer Vagina, er drückte Lisa gegen die Wand, nahm ihre Hände, legte sie über seine Schultern. Lisa hob ihr rechtes Bein an, Greg nahm dieses ein Stückchen hoch und drang dann mit seinem Glied in sie ein.
Beide waren schon sehr erregt, ihre Atmung wurde von Sekunde zu Sekunde schneller und flacher. Lisa krallte sich mit ihren Fingernägeln in seinem Rücken fest. Mit der rechten Hand fuhr Greg nun wieder zwischen Lisas Schamlippen und massierte unterstützend ihre Klitoris.
Dabei krallte sie sich immer fester an ihm fest, ihm machten die Schmerzen nichts aus, es zeigte ihm das er alles richtig machte und so massierte er weiter, bis Lisa laut anfing zu stöhnen und seinen Namen rief.
Seine Stöße wurden fester und schneller, er drang immer tiefer ein, wusste das er nicht mehr lange aushalten würde. Den Gedanken zuende gedacht, da stöhnte auch er leicht auf und drückte Lisa noch einmal fest gegen die Wand.
Er merkte wie Lisa ihre Hände entspannte, ihre Lippen trafen sich, innige Küsse folgten nun.
Greg ließ von Lisa ab, ging vorsichtig zurück und nutzte noch ein wenig das warme Wasser der Dusche aus, während er Lisa im Arm hielt.
Zuletzt geändert von mj1985 am Mi 17. Nov 2010, 22:27, insgesamt 1-mal geändert.
Torgie
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Registriert: So 6. Dez 2009, 17:36
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Mit Schmetterlingen im Bauch stieg Cuddy aus der Dusche, trocknete sich zügig ab, zog sich in windeseile die leichtesten Klamotten über, schminkte noch einmal kurz übers Gesicht und binnen weniger Minuten war sie startklar um zur Arbeit zu fahren.
Als sie zur Haustür sprintete fiel ihr nun auch der leckere Geruch auf, der aus der Küche kam. Sie schaute durch die Küchentür und das erste was ihr Blick auffing, war eine große Sonnenblume die die Tischmitte zierte und automatisch fing Cuddy an zu grinsen. Ein schmackhaftes Frühstück sollte sie wahrscheinlich überraschen und genau deswegen breitete sich nun ein schlechtes Gewissen in Cuddys Bauchgegend aus. Eigentlich hatten sie sich viel zu erzählen und vorallem viel zu klären, doch Cuddy wollte diesen wunderschönen Morgen festhalten und ihn nicht mit unangenehmen Fragen und Antworten kaputt machen und so schmierte sie sich noch schnell ein Brötchen, nahm sich eine Tupperschüssel mit etwas Rührei und fuhr zur Arbeit.
Zuletzt geändert von Torgie am Mi 17. Nov 2010, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
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