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Remy Hadley
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Vollkommen unbewusst stellte sich auch bei Remy ein Lächeln ein, als sie Kutner winken sah. Schnell schlüpfte sie in die Schutzkleidung und kam durch die Schleuse in das kleine Krankenzimmer. "Hast du schön geträumt?" Er konnte dies nur mit einem Kopfnicken beantworten. "Gut. Ich konnte nicht schlafen. Als ich eingenickt war, habe ich furchtbar geträumt, deshalb dachte ich mir, dass ich doch einfach wieder her kommen könnte. Aber du hast geschlafen." Mit einem Kopfnicken bedeutete Kutner ihr, sich zu setzen. "Foreman war übrigens heute Morgen bei mir. Er meinte, dass ich wahrscheinlich übermorgen entlassen werde. Was glaubst du, wie lange du noch hier bleiben musst?"
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“There is a sacredness in tears. They are not the mark of weakness, but of power. They speak more eloquently than ten thousand tongues. They are messengers of overwhelming grief...and unspeakable love.”(Irving)
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Kutner freute sich, als er sah, dass sich auf Remys Lippen ein Lächeln bildete, nachdem er ihr zu gewunken hatte. Nachdem Remy das Krankenzimmer betreten hatte, konnte Kutner wegen des Mundschutzes einen Großteil von Remys Gesicht nicht sehen. Er sah nur ihre blaugrünen Augen. Aber deren wunderschöner Anblick reichte ihm.

„Wegen der Infektionsschutzkleidungspflicht ist ein Großteil deines Gesichts verdeckt. Aber das finde ich nicht schlimm. Vielmehr finde ich das sehr schön, dass du einen Mundschutz trägst. Denn so kommen deine wunderbaren Augen noch besser als sonst zum Tragen. Das Triumvirat aus gelben Mundschutz, blaugrünen Augen und Pferdeschwanzfrisur machen aus dir einen sehr attraktiven Anblick.“

Meinte er ganz ernst, bevor er auf ihre Worte mit dem Traum reagierte.

„Verrätst du mir, was du geträumt hast? Also ich habe während meines Schlafes auch geträumt.. Habe es mal wieder geschafft ein Raumschiff zu plätten. Diesmal habe ich das Raumschiff von Senatorin Padmé Amidala zu Schrott verarbeitet, nachdem ich eine 1A Bruchlandung nahe des Galaktischen Senats auf Coruscant hingelegt habe. Na ja, ein bißchen Schwund ist immer.“

Sagte er lausbübisch grinsend, um dann ihre letzte Frage zu beantworten.

„Bei der Visite heute Morgen meinte mein behandelnder Arzt, dass die Virusinfektion fast vollständig ausgeheilt ist und ich in 48 Stunden entlassen werde. Er meinte aber, dass ich noch nicht wieder arbeitsfähig bin, sondern mindestens zwei bis vier Wochen Regenerationsurlaub brauche. Apropos Urlaub. Ich habe da schon gewisse Reisearrangements angestoßen was den Flug in Richtung Seychellen und Unterkunft auf diesen betrifft.“
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Remy Hadley
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"Das ist gut. Ich glaub dir gerne, dass hier ein Telefonat mit der Reisegesellschaft genau richtig kommt. Ich würde mich zu tode langweilen, glaube ich. Mir hat schon die eine Woche gereicht, in der ich nicht aufstehen durfte." Gedankenverloren wickelte sie sich eine ihrer dunklen Haarsträhnen um den Finger. Kutner wusste, dass dies ein Zeichen dafür war, dass Remy nervös war und nicht so recht wusste, was sie sagen sollte. Sie biss sich auf die Lippen und drehte sich anschließend wieder zu ihm. "Ich... Komme schlechter mit der Geiselnahme klar, als ich dachte." Sie wandte kurz den Kopf ab, um ihm gleich darauf wieder direkt in die Augen zu sehen. "In meinem Traum waren Männer. Viele Männer. Sie kamen immer näher und wollten mich alle töten. Ich... hab geschrien, aber niemand hat mich gehört. Es ist langsam so weit, dass ich Angst vorm Einschlafen habe." Ihre Augen schimmerten verdächtig feucht, doch Remy setzte sogleich ihren verschlossenen Blick auf, der es ihr ermöglichte, die Fassung wiederzuerlangen und anderen gegenüber nicht verletzlich zu wirken.
Um dem Thema auszuweichen, fragte sie nocheinmal nach den Urlaubsvorbereitungen, doch sie war sich sicher, dass ihr Kollege sich damit nicht zufrieden geben und weiter nachfragen würde.
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Kutner merkte, dass seine Komplimente für sie ungewohnt waren und sie daher nicht wusste, wie sie reagieren sollte. Er hingegen schon.

„Du brauchst wegen meiner Komplimente nicht nervös zu sein. Nimm sie ruhig kommentarlos zur Kenntnis und freue dich innerlich darüber. Wenn du mir ab und zu ein kleines Lächeln oder Lachen auf meine Witze schenkst, ist mir das Dank genug für meine Komplimente.“

Dann schnitt er voller Elan das Thema Urlaubsvorbereitungen an, um die Thematik Alptraum später angehen zu können.

„Die Urlaubsvorbereitungen laufen nicht über eine Reisegesellschaft, sondern über meine Adoptivmutter, die mich nach deinem ersten Besuch heute aufgesucht hat. Wir brauchen uns keinen Stress wegen Flug buchen und so machen, da eine schöne Alternative zu den überfüllten Touristenklassen der Fluggesellschaften zur Verfügung stehen wird. Ich habe mir das so vorgestellt. Sobald wir hier raus sind und die Koffer gepackt haben, fahren wir in aller Ruhe nach New York City und übernachten dort. Nach der Übernachtung fliegen vom John F. Kennedy International Airport nach Paris, wo wir uns einen Tag Sightseeing nach unserem eigenen Programm gönnen, um nach einer Übernachtung in Paris ausgeruht zu den Seychellen weiter zu fliegen. Wie hört sich das für dich an?“

Bei seinen Worten wurde Kutner wieder bedächtiger.

„Versteck deine Gefühle nicht, sondern lass sie raus. Je mehr du in dich hineinfrisst, desto mehr überrollt es dich, wenn sie wieder hoch kommen. Bei mir brauchst du dich nicht zu verschließen, sondern kannst alles raus lassen. Was den Alptraum und deine Angst vorm Einschlafen betrifft…“

Er führte den Satz nicht weiter aus, sondern ergriff vorsichtig Remys in Latexhandschuhen steckende Hände und drückte diese sanft, aber bestimmt. Dann ließ er seine Augen sprechen, in dem er ihr folgende stumme Botschaft sendete: ‚Du kannst dich an mich festhalten, Remy. Ich stehe hinter dir und decke dir deinen Rücken. Und notfalls stelle ich mich auch vor dich, damit dir niemand was zu Leibe tut. Ich bin für dich da!‘
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"Danke, dass du dich so aufopferungsvoll um den Urlaub kümmerst. Ich bin in solchen Dingen furchtbar schlecht. Und der Plan an sich klingt total klasse. Ich freue mich schon." Vorsichtig drückte auch sie Kutners Hände, um sich gleich darauf zu erheben, zum Nachttischchen zu laufen und ihm ein Glas Wasser einzuschenken. Mit einem verhaltenen Lächeln reichte sie es ihm und setzte sich wieder.
Einige Minuten schwiegen sie sich an, doch es war eine angenehme Stille. Sie hatte nichts bedrückendes an sich. Dann setzte Remy erneut zu sprechen an. "Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal weggefahren bin. Das muss noch vor meinem Studium gewesen sein. Also vor mindestens sieben Jahren." Gedankenverloren schüttelte sie den Kopf. "Ist übrigens sehr nett von deiner Adoptivmutter, dass sie sich so um alles kümmert. Ich kenn das von meinen Eltern nicht so, weißt du." Traurig senkte sie den Kopf, funkelte Kutner jedoch gleich wieder mit ihren strahlenden Augen an. "Ich glaub, ich werd mich nochmal hinlegen gehen, in der Hoffnung, dass ich nicht wieder schreiend aufwache." Sie grinste Kutner an und machte Anstalten zu gehen.
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„Du brauchst dich nicht zu bedanken, da bisher noch nicht viel geschehen ist. Ich habe eigentlich nur dafür gesorgt, dass uns ein Transportmittel für den Flug zur Verfügung stehen wird und eine Unterkunft auf den Seychellen reserviert wird.“

Erwiderte Kutner und freute sich ungemein, als auch Remy seine Hände drückte. Er bedankte sich für das Glas Wasser und trank es in Ruhe aus.

„Dann bist du im wahrsten Sinne des Wortes urlaubsreif. Ich denke, dass es dir auf den diesen speziellen Teil der Seychellen gefallen wird, wo wir Urlaub machen werden. Wir beide gönnen uns dort eine schöne Auszeit und lassen es uns beiden dort richtig gut gehen. Die perfekte Kombination aus Südseefeeling, sich betätigen und Entspannen.“

Lächelnd dachte Kutner an Frégate Island, bevor sein Lächeln wegen ihrer Eltern gefror. Das erinnerte ihn an den Mord an seinen eigenen Eltern. Und es gefror auch noch aus einen anderen Grund, der ansatzweise in den nächsten Worte sichtbar wurde.

„Meine zweite Adoptivmutter ist schon ein ganz besonderer Mensch. Sie hat sich sehr gut um mich gekümmert, nachdem damals…“

Er ließ den Satz unbeendet, da er keine Lust hatte die Geister der Vergangenheit zu wecken. Insbesondere die eines zerbrochenen Sarges mit einem besonders entstellten Gesicht. Als Remy Anstalten machte zu gehen, wurde gerade das Mittagessen gebracht. Kutner bedankte sich bei der Schwester, die es gebracht hatte, und versuchte dann die Suppe zu essen. Doch sein Körper war stellenweise immer noch zu sehr von der Virusinfektion ausgezerrt und verweigerte ihm den Dienst. So auch jetzt Peinlich berührt blickte er Remy an und fragte sie dann leise, ob sie ihm die Suppe anreichen konnte.
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Auch Remys Blick verfinsterte sich nun. Sie hatte keine Ahung, worauf Kutner hinauswollte. "Du hast... zwei Adoptivmütter?"
Eigentlich hatte sie Angst vor der Antwort, denn diese konnte nur eine Sache deutlich machen: Nach Kutners Eltern war auch noch seine Adoptivmutter verstorben.

Ohne, dass er zunächst antworten konnte, betrat eine Schwester mit dem Mittagessen den Raum, die Remy freundlich anlächelte. Sie stand vom Bett auf und machte Platz, dann ging die Schwester. "Lass es dir schmecken!" Als sie sich ebenbfalls zur Tür wenden wollte, bemerkte sie allerdings Kutners hilflose Versuche, sich ordentlich hinzusetzen und lief umgehend zurück zu ihm, als dieser sie auch schon fragte, ob sie ihm helfen könne.

Zuerst einmal stellte sie das Bett in eine höhere Lage und griff ihm dann geschickt hinter den Rücken, um ihm aufzuhelfen. Dann zog sie den Nachtschrank mit dem Tablett heran, auf dem die Suppe dampfte. "Kommst du jetzt klar?" Sie reichte ihm noch den Löffel hin. Mühsam hob er den Arm und begann zu essen. Remy blieb neben ihm sitzen und stützte ihn immer wieder, wenn er sich nach vorn lehnte, um sich den nächsten Löffel Suppe in den Mund zu befördern.

"Bist du sicher, dass du in zwei Tagen schon in der Lage sein wirst, eine so weite Reis anzutreten? Vielleicht sollte ich nochmal mit deinem Arzt reden." Mistrauisch musterte sie Kutner, der unverkennbar immer noch bei den alltäglichsten Dingen größte Anstrengungen überwinden musste.
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Kutner bedankte sich bei Remy für ihre Hilfe und schaffte es nur mühsam die Suppe zu essen. Offensichtlich war sein Kopf weiter als sein Körper.

„Ich will hier raus und nicht mehr diese verdammten Wände sehen! Mein Körper ist zwar geschwächt, aber ich schaffe das schon mit der Reise, weil mein Körper wieder zu Kräften kommt. Wie ich dir es skizziert habe, habe ich extra in die Reiseplanung Übernachtungspausen eingeplant, damit ich mich regenerieren kann und nicht durch eine Non-Stop-Stressreise völlig KO bin. Und mit meinem Arzt redest du bitte nicht, da ich hier endlich raus will und was anderes sehen möchte!“

Er lächelte, um seinen Worten die Schärfe zu nehmen und es gelang ihm dann immer besser die Suppe zu essen.. Als er das Thema zweite Adoptivmutter anschnitt, wurde er wieder schweigsamer und meinte leise.

„Ich habe meine ersten Adoptiveltern in jungen Jahren bei einer Tragödie verloren. Nach dieser Tragödie bin ich wieder adoptiert worden. Es ist eine Geschichte, die ich nicht sehr gerne erzähle und über die ich auch nicht gerne rede.“

Sagte Kutner und hoffte, dass Remy nicht weiter nachbohrte.
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Mit einem verständnisvollen Lächeln musterte Remy Kutner. Sie hatte selbst eine Woche nicht aufstehen dürfen, durfte aber im Gegensatz zu ihm seit der letzten Tage ihr Zimmer verlassen. Eine grausige Vorstellung, den ganzen Tag die kalte, weiße Wand anstarren zu müssen. Sie verstand, dass er so schnell wie möglich fort wollte. Doch trotzdem kamen ihr immer wieder Zweifel, wie sie die Reise angehen wollten. Im Moment konnte ihr Kollege kaum den Arm heben, um zu essen, woaus Remy schlussfolgerte, dass Laufen überhaupt nicht drin war.

"Ich kann dich gut verstehen. Du willst hier raus. Und ich will dir wirklich nicht den Mut nehmen und weiß, dass dich die Zwischenstopps zur Ruhe kommen lassen, aber im Moment bezweifle ich ehrlich gesagt, dass du überhaupt einen Fuß vor den anderen setzen kannst." Sie hielt kurz inne und sah ihn an. Auf seinem Gesicht stand Entschlossenheit.

"Wie wäre es, wenn du dich zu Hause noch ein wenig ausruhst und wir dann aufbrechen, wenn du dich wieder rundum wohl fühlst. Ich finde du solltest nichts erzwingen. Und wenn du Angst hast, dass du dich auch dort zu sehr langweilst, dann kann ich ja ab und an vorbeikommen."

Über ihren letzten Vorschlag erschrack sie selbst, was wohl deutlich auf ihrem Gesicht zu lesen war. Mit der Idee 'Ich komme vorbei' signalisierte sie doch mehr als deutlich, dass Kutner für sie mehr als nur ein Kollege war. Ein guter Freund, oder mehr noch?"

Remy wartete geduldig, bis Kutner sein Mittag aufgegessen hatte und ließ ihn auch noch danach kurz ausruhen, bevor er ihr eine Antwort gab.
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Kutner konnte wegen des Mundschutzes Remys verständnisvolles Lächeln nicht sehen, doch ihre Augen brachten ihr Verständnis auch gut zum Ausdruck. Als Remy Zweifel an seiner körperlichen Kondition äußerte, kam er sich vor wie der alte Mann und das Meer vor. Gerade nach letzteren sehnte er sich.

Er aß schweigend und hörte sich mit Verwunderung Remys Vorschlag zu Hause bleiben an. Äußerst erstaunt registrierte er, dass sie sich wieder ihrer isolanistischen Natur anbot bei ihm vorbei zu schauen. Wieder verdeckte der Mundschutz ihren Gesichtsausdruck, doch er sah, dass sich ihre Augen vor Schreck angesichts ihrer Worte weiteten. Als er sich den Vorschlag mit dem ‚zu Hause‘ nach Beendigung des Mittagessens mehrmals durch den Kopf gehen hatte lassen, nickte er zustimmend.

„OK. Bin mit dem Vorschlag einverstanden. Du kannst mich ruhig besuchen, wenn ich mich zu Hause ausruhe. Es würde mich sogar sehr freuen, wenn du mich zu Hause besuchst.“

Meinte er dann spitzbübisch grinsend, denn mit ‚zu Hause‘ meinte er nicht seine Wohnung in Princeton, sondern sein Strandhaus in den Hamptons westlich von New York City.
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Remy Hadley
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"Warum grinst du so?" Mit einer Handbewegung durchschnitt sie die Luft. "Ich bin froh, dass du dich so entschieden hast. Wir wollen uns doch schließlich erholen und nichts erzwingen, oder?"

Mit einem Lächeln räumte sie das Esstablett beiseite und zog die Kissen zurecht, damit Kutner bequem lag. "Ich finde, du solltest jetzt wirklich noch ein bisschen schlafen. Wenn man krank ist merkt man erst einmal, wie anstrengend essen ist!" Mit diesen Worten erhob sie sich von der Bettkante und schritt auf die Tür zu. "Ich lass dich jetzt noch ein paar Stunden allein und komme morgen wieder, bestenfalls später nochmal. Ich krieg nur immer Ärger, wenn ich zur Visite nicht in meinem Zimmer bin." Erneut lächelte sie ihn an und trat dann an die Tür, den Arm bereits zur Klinke ausgestreckt.

Wie es aussah, war Kutner bereits bei ihren Worten eingeschlafen und so zog sie die Türe möglichst geräuschlos hinter sich zu und machte sich, mit einem Zwischenstopp an der Caféteria, auf den Weg zu ihrem eigenen Zimmer.
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„Ich freue mich einfach nur auf zu Hause. Deswegen mein Grinsen. Außerdem hast du Recht, dass ich mich erholen soll und nichts überstürzen soll.“

Antwortete er ihr und merkte, wie er auf einmal hundemüde wurde.

„Dann husch husch auf dein Zimmer, damit du nicht wegen mir Ärger bekommst. Übrigens: Danke schön! Danke schön, weil du mich regelmäßig hier besuchst. Darüber freue ich mich sehr. See ya later“

Sprachs und war kurz darauf auch schon eingeschlafen.
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