[RPG] [FSK 18] Frégate Island

Moderator: Housekatze

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Remy Hadley
House
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"Nein. Nein, das denke ich nicht. Zeit ist etwas kostbares, und man sollte sie nicht verschwenden, sondern jeden Tag so leben, als ob es der letzte wäre, denn das könnte er ja schließlich sein, oder?" Sie versuchte sich an einem Lächeln.

"Ich habe nun gerade das Pech, dass ich weiß, dass mich die Zeit zerreißen wird, wie ein Wolf das Lamm - langsam, schmerzhaft und mit der Sicherheit des Todes im Blick, noch bevor die Zeit reif ist. Doch eigentlich ist doch das Leben eine schöne Zeit, die man genießt und in der man nicht an die Zukunft denkt. Nich daran denken sollte..." Wie, um sich zu vergewissern, ob Kutner wusste, was sie meinte, blickte sie ihn kurz an, um auch sogleich weiterzusprechen, obwohl es ihr noch immer schwer fiel.

"Erinnerst du dich noch an den Tag, an dem House mich heimlich auf Huntington getestet hat?" Noch im gleichen Moment schüttelte sie den Kopf. "Nein, das kannst du nicht wissen. Niemand wusste es. Ich habe House gesagt, dass das Leben eine Suche nach Antworten ist und dass man die Hoffnung verliert, wenn die Fragen und somit die Antworten ausgehen. Ich wollte nicht wissen, was das Leben für mich bereit hält. Zumindest dachte ich, dass dies der Grund war. Aber inzwischen denke ich, dass es pure Angst war. Angst, vor der Antwort." Bevor sie beendete, löste sie die verkrampfte Haltung, die sie eingenommen hatte, als Kutner ihr den Arm um die Schulter gelegt hatte und lehnte ihren Kopf bequem gegen seinen Oberarm.

"Findest du das feige?"
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Apollo
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“Was die Zeit betrifft halte ich mich an Jean-Luc Picard von der Enterprise in Star Trek: Treffen der Generationen. Hier sagt Picard zu seinem ersten Offizier: Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu geniessen. Denn er wird nicht wieder kommen. Was wir hinterlassen, ist nicht so wichtig, wie die Art, wie wir gelebt haben; denn letztlich, Nummer 1, sind wir alle nur sterblich!“

Erwiderte Kutner auf Remys erste Frage und meinte dann zur zweiten.

„Bei einem guten Freund von mir bestand einmal der Verdacht, dass er Schilddrüsenkrebs hat. Als er mich gefragt hat, wie lange die Lebenserwartung ist, habe ich ihm gesagt, dass diese Personen nicht sehr alt werden. Er hat immer wieder nachgebohrt, aber ich habe ständig geblockt. Als sich dann herausgestellt hat, dass der Verdacht unbegründet war, habe ich ihm reinen Wein eingeschenkt. Auf meine Antwort, dass die Lebenserwartung nur 6 bis 12 Monate besteht, hat er mit folgenden Worten reagiert: ‚Ich bin froh, dass du mir es nicht gesagt hast. Das wäre eine Antwort gewesen, die ich auf keinen Fall hören wollte.‘“
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Remy Hadley
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"Dann findest du es nicht schlimm, dass ich mir Zeit mit der Beantwortung der Frage gelassen habe, die mich schon mein ganzes Leben lang verfolgt und mich nicht schlafen lassen hat? Ich habe mich nie dazu bereit gefühlt... Bis Amber im Sterben lag."
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Apollo
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„Nein. Wissen ist Macht. Nichtwissen zuweilen aber auch. Seitdem du deine Antwort hast, ist dein Geist unermüdlich mit dieser Sache beschäftigt und lässt dir keine Zeit dein Leben zu genießen. Daher ist nicht zu fragen zuweilen besser als zu fragen.“

Erwiderte Kutner und sagte dann in Bezug auf Amber.

„Es ist schade, dass sie so jung gestorben ist. Meiner Meinung sollte man ein langes und erfülltes Leben haben, bevor man die Bretter dieser Welt verlässt. Denn dieses Leben hat man nur einmal und sollte es in seiner Zeit komplett genießen dürfen.“
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Remy Hadley
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"Ich war schon vorher nur mit dieser Sache beschäftigt. Möglicherweise sogar noch mehr, als ich es jetzt bin. Früher hat mich die Angst nicht losgelassen, jetzt ist es die Gewissheit, dass meine Angst zur Realität wird. Es ist wie ein Teufelskreis, der kein Ende nimmt." Sie blickte Kutner mit einem warmen Blick an, der keine Spur von Schärfe zeigte.

"Aber jetzt genug davon. Zum Grübeln ist die Nacht da. Jetzt sollten wir uns ablenken, finde ich. Was hast du denn da Gutes gekauft?"
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Apollo
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„Alles was man für eine leckere Curryrahmsuppe mit Äpfeln braucht: Von A wie Äpfeln bis Z wie Zwiebeln. Schon mal indisch gekocht?“

War die Antwort-Frage-Kombination von Kutner.
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Remy Hadley
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"Nicht gekocht, aber bekochen lassen." Remy grinste ihn an.

"Als ich noch klein war, hat mein Vater mich oft zum Inder mitgenommen. Wenn ich jetzt an ihn denke, gönne ich mir manchmal ein leckeres Essen in einem indischen Restaurant. Aber selbst habe ich noch nie indisch gekocht."

Sie stand von der Couch auf und lief in die Küche, während sie Kutner mit einer Hand heranwinkte und ihm bedeutete, dass er ihr folgen sollte.

"Zeigst du es mir?"
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Apollo
Kutner
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„Klar.“

Gab Kutner zurück, als er ihr in die Küche folgte, den Inhalt des Einkaufs auspackte und mit den vorher gefundenen in Remys Küche gefundenen Sachen zu den notwendigen Gerichtszutaten auf einer Ablagefläche zusammenfasste:

• Apfelsaft
• Butter
• Currypulver
• Gewürznelken
• Honig
• Hühnersuppe
• Geriebener Ingwer
• Mango Chutney
• Schlagsahne
• Zitronensaft
• Salz und Pfeffer
• Zwiebel
• Äpfel

„Erste Aufgabe ist es die vier Äpfel zu schälen, zu vierteln und vom Kerngehäuse zu befreien. Machst du das, während ich dank des Zwiebelnschälens gleich ganz doll weinen werde?“
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Remy Hadley
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Remy musste wieder lächeln. "Aber große Jungs wie du weinen doch nicht!" Anschließend ging sie zum Küchenschrank und holte sich ein Messer heran, um gleich mit dem Schälen der Äpfel zu beginnen.

"Kochst du oft? Ich meine, für dich allein? Ich habe meistens nicht die Lust dazu, weil es einfach nicht schmeckt, wenn man alleine isst." Das Schneiden der Äpfel ging langsam voran, da Remy Mühe hatte, das Zittern ihrer Hände vor Kutner zu verbergen und gleichzeitig darauf achten musste, dass sie sich dadurch nicht in die Finger schnitt. Durch die Frage versuchte sie Kutners Aufmerksamkeit von ihr wegzulenken. Sie war sich allerdings nicht sicher, ob sie damit erfolgreich war.
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Apollo
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“Bei Zwiebeln schon.”

Erwiderte Kutner und holte sich ein Messer von dem Ort, an dem Remy ihr Messer geholt hatte.

„Ich koche oft, aber mehr für andere als mich selber. In kleiner oder großer Runde ist es geselliger als alleine am Essentisch zu sitzen.“

Sagte er dann und fing die Zwiebelschale zu entfernen.
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Remy Hadley
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"Wem sagst du das..." Gedankenverloren konzentrierte sie sich weiterhin verbissen auf ihre Arbeit und war froh, als sie die Äpfel endlich fertig geschnitten hatte.

"Aber mit wem triffst du dich denn immer? Nur aus reiner Neugierde."

Inzwischen hatte sie das Schneidbrett mit den Apfelstücken neben Kutner auf die Arbeitsplatte gelegt und sah ihm beim Zwiebelschneiden zu.

"Kann ich noch irgendetwas tun?"
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“Mal abgesehen von meiner Familie mit Freunden wie dem Freund, bei dem sich das mit dem Schilddrüsenkrebs nicht bewahrheitet, und Kumpels aus High School Tagen, all die anderen Kollegen, die das Risiko eingegangen sind Freundschaft mit einer indischen Curryente zu schließen. Und dann natürlich noch Chris mit seiner Ehefrau Rachel.“

Erwiderte Kutner, nachdem er den äußeren Zwiebelring entfernt hatte und die Zwiebel abgewaschen hatte.

„Jep. Die Äpfel sind nämlich erst der Anfang des Gerichts. Was du machen kannst, ist folgendes: Eine Apfelhälfte in dünne Stifte schneiden, und mit etwas Zitronensaft beträufeln.“

Antwortete Kutner und begann die Zwiebeln ganz fein klein zu schneiden.
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