[RPG] Plötzlich Familie

Moderator: Housekatze

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Lisa Cuddy
House
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Titel: Plötzlich Familie
Autoren: Lisa Cuddy, Hilson
Fandom:House M.D
Genre: Romanze, Alltag, Familie
Charaktere: James Wilson, Lisa Cuddy, Gregory House
Spoiler: Nein
Pairing: Hilson
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.

Rollen:
Lisa Cuddy ---> Lisa Cuddy
James Wilson---> Hilson
Gregory House---> beide

Story:
Eines Tages bekommt Cuddy Pralinen geschickt, doch sie weiß nicht von wem. Als sie eine davon isst, wird sie wieder zum Baby. Offiziell wird sie für tot erklärt. Bis House ein Kleinkind in der Ambulanz des PPTH findet...



Erster Post:
Neugierig krabbelte das kleine Mädchen durch das Untersuchungszimmer. Sie wusste nicht wer sie war. Oder besser wer sie mal gewesen war. Dass sie einmal das Krankenhaus, in dessen Untersuchungszimmer befand, geleitet hatte. Sie wusste auch nicht, warum sie hier war.
Sie krabbelte durch den Raum, während sie am Schnuller nuckelte. Neugierig öffnete sie sämtliche Schubladen und Schränke und räumte diese aus. Für sie war es sehr interessant, es gab so viel zu entdecken. Neugierig kroch sie in einen Schrank und klopfte lachend dagegen.
Hilson
Cameron
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Gelangweilt lief House durch die Ambulanz auf das Untersuchungszimmer 3 zu. Er hatte eine Akte in der Hand, doch wusste er nicht, wen oder was er behandeln sollte, er hatte sich nicht die Mühe gemacht reinzusehen. Er hoffter nur inständig, keine Geschlechtskrankheit untersuchen zu müssen. Allein beim Gdanken daran sträubte sich in ihm alles.

Er öffntete die Tür und sah sich einem Chaos gegenüber. Alles was in Bodennähe war, war rausgezogen und überall verteilt worden. Nierenschalen, Wattebausche, Tupfer und allerlei anderer Kram lag bunt gemischt auf dem Boden rum.
"Ich räume das nicht weg.", grummelt House und will schon wieder gehen, als er ein Klappern hört.
Aus einem der Schränke krabbelt ein kleines Mädchen, ungefähr ein Jahr alt, lachend heraus. Sie hat eine kleine Metallschale in der einen Hand, welche immer wieder laut auf den Boden schlägt.
"Wer bist du denn?", fragt House das Mädchen leise und hebt sie vom Boden hoch. Die Kleine gibt ein freudigen Lachen von sich und rollt sich in seinem Arm ein.

James Wilson saß mit einem Patienten in seinem Büro und unterhielt sich mit ihm. Es war furchtbar langweilig, denn der Patient schien kaum zu hören was James sagte. Immer wieder fiel er ihm ins Wort und fuhr mit seinem tolangweiligen Monolog fort. Dabei hatte James mit ihm über seine Heilungschancen reden wollen. Seufzend ergab er sich seinem Schicksal und lauschte dem Vortrag seines Gegenübers. Zumindest tat er so...
Lisa Cuddy
House
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Lisa kuschelte sich eng an Greg, kaum dass er sie in seinem Arm hatte. Der Arzt seufzte leise und schaute sie nachdenklich an.
Wer war denn so dumm und setzte einfach ein Kleinkind in einem Untersuchungszimmer aus, wo man Angst haben musste, dass jeden Augenblick ein Arzt reinkommt? Wozu gab es denn die ganzen Kinderheime, Babyklappen, Pflegefamilien? Er überlegte, was er nur tun konnte. Zunächst musste er das Kind ersteinmal von hier wegbringen. Vorsichtig und so leise, wie es ihm mit Stock nur möglich war, schlich er sich mit ihr aus dem Raum zu den Fahrstühlen. Am besten konnte er auf dem Dach nachdenken. Im Fahrstuhl ließ er sie auf dem Boden sitzen, die Kleine spielte friedlich mit der Metallschale weiter. Glücklicherweise stieg niemand zu ihnen. Es hätte ihm gerade noch gefehlt, wenn jemand ihn, Gregory House, mit einem Baby gesehen hätte.
Die letzten Treppenstufen, die er noch gehen musste, hielt er sie auf dem Arm. Fast schon erleichtert setzte er sich mit der Kleinen und ließ sie weiter spielen, während er nachdachte. Was nur sollte er tun? Ihm fiel nur eines ein: Wilson verständigen.
Schnell piepte er ihn an, dass er sofort aufs Dach kommen sollte, es sei ein Notfall. Während er Lisa, die auf den Dachrand klettern wollte festhielt, dachte er weiter nach. Wer war nur dieses Baby, dass ihn merkwürdigerweise an seine angeblich tote Chefin erinnerte.
Hilson
Cameron
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"Mein Vater hatte ja auch Parkinson, das scheint bei uns inder Familie zu liegen, aber ich bin nun wirklich der erste mit Krebs. Und dann auch noch Prostata..." quasselte der Mann vor Wilson weiter. Der Onkologe nickte hin und wieder oder machte ein bedauerndes Geräusch, damit sein Gegenüber nicht dachte, dass er ihm möglicherweise nicht zuhörte.
Er wurde von dem durchdringendem Piepen seines Pagers aus seinen Gedanken gerissen. Die Naricht kam von House.

Komm sofort aufs Dach! Sag niemandem etwas und beeil dich!

"Ich fürchte, wir müssen einen neuen Termin ausmachen, Mr. Lambert.", meinte James nd täuschte Bedauern vor.
"Einer meiner anderen Patienten hat eine Problem um das ich mich kümmern muss.", fuhr er fort.
"Oh, natürlich, natürlich. Da will ich mal ihre kostbare Zeit nicht weiter in Anspruch nehmen. Also, wann soll ich wieder kommen?", fragte Mr. Lambert.
James hoffte seinen Patienten schnelll abfertigen zu können, doch am Ende dauerte es fast eine Viertelstunde bis der Mann sich endlich losriss und ging.
'Manche Menschen sind einfach nur anstrengend.', dachte Wilson, während er in den Aufzug stieg und nach oben fuhr.
Lisa Cuddy
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Greg sah erleichtert, wie die Tür aufging und Wilson aufs Dach trat. Dass es Wilson war, wusste er, weil außer Stacy und Wilson niemand diesen Platz kannte. Und Stacy war in Short Hills, bei ihrem Mann Mark.
„Bist du auch endlich mal da“, begrüßte er seinen besten Freund.
Vorsichtig stand er auf und nahm Lisa wieder auf den Arm. Diese schaute neugierig brabbelnd auf James.
„Die Kleine war im Untersuchungszimmer und nein, ich hab sie nicht entführt. Sie war ganz allein und hat den ganzen Raum auseinander genommen.“
Lisa warf das Metallschälchen auf James Kopf. Sie wollte wissen, was passierte, wenn sie das tat und so schaute sie neugierig auf die Reaktion der beiden Männer.
Hilson
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House lachte, als die Kleine plötzlich die Schale nach seinem Freund warf. Dieser wich geschickt aus und pflügte die Schale aus der Luft.
"Wow, so sportlich.", grinste Geg süffisant.
Wilson schnaubte bloß. "Witzig, House.", gab er zurück.
"Weißt du, wer sie ist?" fragte der Onkologe, nun wieder vollkommen ernst.
"Nein, wie ich schon sagte, sie saß ganz allein im Zimmer.", gab der Diagnostiker zurück.
"Allerdings hab ich drei Theorien, wer sie sein könnte."
"Und?", fragte Wilson interessiert.
"Möglichkeit eins: Es ist Cuddy. In Babyformat.", er hob die Hand als James ihn unterbrechen wollte "Moglichkeit zwei: Es ist Cuddys Kind, welches sie ausgesetzt hat. Keine Ahnung, warum."
"Wie kommst du ausgerechnet auf Cuddy? Sie ist tot, House. Das hatten wir doch schon tausendmal durgekaut." warf James gemervt ein.
"Hast du Tomaten auf den Augen? Sieh sie dir doch an!", gab House sarkastisch zurück und hielt ihm die Kleine vor die Nase.
Wilson nahm sie auf seinen Arm.
"Ich gebs zu, sie hat Ähnlich keit mit unserer alten Cuddy, aber deine Theorien setzen vorraus, dass die noch lebt.", gab WIlson zu bedenken.
"Es wurde nie eine Leiche gefunden.", murmelte House im beleidigtem Tonfall.
Lisa Cuddy
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Lisa schaute etwas beleidigt, als Wilson die Schale auffing und versuchte danach zu greifen. Sie zappelte dabei ziemlich, so dass Greg Mühe hatte sie zu halten. Doch erkannte, was Lisa wollte und gab ihr das Schälchen wieder. Glücklich kaute Lisa darauf herum. Da sie ihr aber zu eklig war, warf sie sie wieder davon und schaffte es diesmal sogar, Wilson zu treffen. Begeistert klatschte sie in die Hände und auch Greg musste grinsen.
„Super Wurf Kleine“, grinste er und nahm ihre Hand. „Gib mir fünf.“
Vorsichtig, um sie nicht zu verletzen und ihr wehzutun schlug er ganz sanft ihre Hand gegen seine. Lisa gluckste und Greg gab ihr die Schale wieder. Jetzt hatte Lisa ein neues Spiel gefunden. Wirf-den-neuen-Onkel-ab hieß es. Greg grinste leicht, wurde aber wieder ernst.
„Was machen wir mit Lisa?“, fragte er.
„Ich nenn sie ab sofort so“, fügte er gleich erklärend hinzu. „Mir egal ob es die echte Cuddy ist oder nicht, sie erinnert mich an sie, also heißt sie Lisa, basta.“
Hilson
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Wilson rieb sich den Ellenbogen, wo 'Lisa' ihn getroffen hatte.
"Das ist also Theorie Nummer drei? Sie sit nicht Cuddy, wird aber kurzerhand Cuddy genannt?", fragte er ungläubig.
"Mal ehrlich, wie lange kennst du misch schon?", gab Greg zurück und setzte die Kleine jetzt auf dem Boden ab. Er hatte Schwierigkeiten Lisa zu halten und auf seinem Stock zu stehen. Wilson hob Lisa wieder hoch, da sie schon eilig auf den Rand des Daches zukrabbelte, und fing an, sie geistesabwesen hin und her zu wiegen.
"Wir müssen mit Cameron reden."
Cameron war die neue Klinikchefin geworden, nachdem man Cuddy offiziell als tot bestätigt hatte.
"Na toll. Du weißt, dass sie zu allem Ja und Amen sagt.", meinte House abfällig.
"Das werden wir sehen.", meinte James nur.
Lisa Cuddy
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„Werden wir“, grummelte House, absolut nicht begeistert.
Er hielt Cameron als Chefin sowieso für eine absolute Fehlbesetzung. Was wollten die mit einer Chefin, die ihn nicht unter Kontrolle halten konnte? Cuddy hatte es immerhin geschafft ihn öfters zu bremsen, aber Cameron? Die niemals.
Lisa ließ sich wiegen und schloss für eine Weile die Augen. Sie war so müde. Sie wurde erst wieder wach, als sie von Lärm geweckt worden war. Doch sie blieb ruhig.
Schlecht gelaunt betrat Greg das Büro und setzte Lisa, die er dann wieder auf den Arm genommen hatte auf den Boden. Cameron sah sie verwundert an.
„Wir haben die Kleine gefunden“, erklärte er und während sie sich unterhielten, krabbelte Lisa unbemerkt auf den Schreibtisch zu. Neugierig kletterte sie auf Stuhl, der da stand. Diese Blätter, die auf dem Tisch lagen gefielen ihr. Man konnte bestimmt gut auf ihnen malen. Ein Glück lagen da auch Stifte. Fröhlich kritzelte sie die Blätter voll, nur um dann stolz auf Greg zuzukrabbeln und ihm die Blätter stolz zu zeigen.
„Papa“, sagte sie glücklich und hielt ihm die Blätter entgegen.
Hilson
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Wilson musste sich stark zusammen reißen um nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. House' Gesichtsausdruck war einfach herrlich, wie Lisa auf ihn zugekrabbelt kam und ihm die Blätter hinhielt, wie Cameron entsetzt auf die anderen Papiere starrt und dann seufzend die Augen verdreht.
Statt zu lachen fragt er nur: "Hast du vergessen mir was zu erzählen?"
House wirft ihm einen vernichtenden Blick zu, doch James kann die unterdrückte Belustigung in seinen Augen erkennen. Das scheint aber eher an Camerons Reaktion zu liegen.
"Ich glaube, das werde ich nochmal abschreiben müssen.". meint diese gerade.
Sie wande sich wieder an ihre beiden Chefärzte und sagte: "Bringen sie die Kleine zur Polizei. Jetzt."
Die beiden Männer wenden sich zum gehen doch da ertönt nochmal "House!". Der wendet sich um.
"Ja?"
"Sie haben immernoch Praxisdienst. Wenn sie wieder da sind, können sie sich gleich in der Ambulanz melden.", gab Cameron feixend zurück.
House schritt mit finsterer Miene aus dem Büro während WIlson sich erneut einen Lachanfall verkniff.
Lisa Cuddy
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Zufrieden saß Lisa auf Gregs Arm und kuschelte sich an diesen. Sie konnte gar nicht verstehen, warum dieser fremde Onkel lachte. Was hatte sie denn getan? Sie hatte Papa doch nur ein Bild gemalt. Sie versuchte nach diesen Bildern zu greifen, doch sie hatten schon das Büro verlassen.
Gemeinsam fuhren sie gleich zur Polizei.
„So Kleines, hier ist gleich Endstation“, meinte Greg, als sie am Revier angekommen waren.
Verwirrt sah Lisa ihn an. Das verstand die Kleine nicht.
„Papa?“, fragte sie.
House schwieg und zusammen betraten sie die Station und wandten sich an den ersten besten Polizisten.
„Wir haben die Kleine gefunden“, erklärte Greg. „Sie wurde in der Klinik in der wir arbeiten ausgesetzt und wir wissen nicht, was wir mit ihr machen sollen.“
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"Ja, in letzter Zeit werden häufig Kinder ausgesetzt, oft in Krankenhäusern", meinte der Polizist und betrachtete Lisa genau.
"Was werden Sie tun?", fragt Wilson den Beamten.
"Eine Vermisstenanzeige aufgeben, doch viel Hoffnung habe ich nicht. Wir haben ungefähr elf Kinder, die in den letzten Wochen ausgesetzt worden sind und dniemand hat sich bisher gemeldet. Meistens geben wir sie dann in Waisenhäuser oder Pflegefamilien. Das ist das übliche Procedere.", meinte der Polizist schulterzuckend.
Er wollte Lisa auf den Arm nehmen, doch die war entschieden dagengen und klammerte sich an House fest. Der rollte genervt mit den Augen und folgte dem Polizisten, um die Vermisstenanzeige auzugeben.
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