[RPG] [SPOILER] Take me... - or let it be!

Moderator: Housekatze

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Remy Hadley
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Eine halbe Stunde später schnappte House sich seinen Rucksack und stand auf. "Hier passiert doch nichts mehr, oder? Ich ... will sie nicht so lange alleine lassen", meinte er zum Team und machte sich auf den Weg zur Tür, wo er stehen blieb und sie noch kurz fragend ansah.
Houslerin
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Der Autofahrer zögerte kurz, er hatte einen Schock. Zum Handeln war er unfähig. Es dauerte eine Zeit, bis ein anderes Auto anhielt, aus dem zwei Leute stiegen. Während die Frau sich um Remy kümmerte, versuchte der Mann den Autofahrer zu beruhigen.

Die Frau war jedoch bald überfordert und panisch, da Remy überhaupt nicht ansprechbar war. Sofort rief die Helferin den Notarzt.
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House ging schließlich in Gedanken durchs Krankenhaus und über den Parkplatz. Nur nebenbei bekam er mit, wie ein Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene ausrückt, nichts Ungewöhnliches für eine Klinik.

Er stieg ins Auto und fuhr gemächlich Richtung Wohnung. Zwei Blocks von seinem Ziel entfernt, sah er den Krankenwagen mitten auf der Straße stehen, panisch rannten mehrere Leute umher und er konnte es nicht vermeiden, er musste einfach langsamer fahren und sehen, was da los war. Und wünschte sich sogleich, er hätte es nicht getan, wäre nicht aus diesem Alptraum aufgewacht und festgestellt, dass es die Realität war.

Wie in Trance hielt er an und stolperte auf die Unfallstelle zu, seinen Stock hatte er gleich im Wagen gelassen, er spürte die Schmerzen gar nicht, mit denen sein Bein protestierte.
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Die Frau wich nicht von Remy´s Seite. Sie hatte sich neben sie gekniet und versuchte immer wieder sie anzusprechen. Auch ihren Puls hatte sie schon öfter gemessen, aus Angst, dass sie plötzlich noch weiter abrutschte.

Der Mann redete während dessen auf den total entsetzen und kreidebleich angelaufenen Fahrer des Wagens ein.

Die Sanitäter forderten gleich noch einen zweiten Wagen an und holten dann die Trage aus dem ihren, um Remy darauf zu betten.
Zuletzt geändert von Houslerin am So 16. Okt 2011, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.
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House war inzwischen an der Unfallstelle angekommen und sank neben Remy in die Knie. "Sie ist meine... Mitbewohnerin", keuchte er, als die Leute ihn wegziehen wollten, als wäre er irgend ein Schaulustiger.

"Remy", flüsterte er immer wieder, auch wenn er wusste, dass sie nicht einfach aufwachen würde. Ihre rechte Gesichtshälfte war vollkommen blutüberströmt, doch Platzwunden bluteten immer stark, wahrscheinlich war es gar nicht so schlimm, überall war ihre Haut abgeschürft und wenn er sich ihren rechten Arm ansah, musste er kein Mediziner sein, um sagen zu können, dass er gebrochen war.

Ihm war schlecht, das Herz hämmerte ihm wie wild von innen gegen den Brustkorb und er hasste sich, er war Arzt, das war Alltag, er sollte nicht so vollkommen neben der Spur sein, doch hier ging es nicht um irgendeinen Patienten, es war Remy, die hier schwer verletzt auf der Straße lag.
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Die Sanitäter kamen zurück, hievten sie vorsichtig auf die Trage und der Arzt begann mit der Erstversorgung:"Wollen sie bei uns mit fahren?", fragte er dann. Er hatte seinen "berühmten" Kollegen bereits erkannt.
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"Natürlich!", meinte House sofort aufgebracht und ließ Remy nicht einen Moment aus den Augen. Als er an sich herunterblickte, bemerkte er, wie seine Hände vor Aufregung zitterten und er zwang sich zur Ruhe.

Schließlich überlegte er, ob er die anderen informieren sollte. Es war eigentlich nicht seine Art, doch sie machten sich genauso Sorgen um Remy und es durch Zufall zu erfahren, hatten sie nicht verdient. Schwer atmend zog er sein Handy aus der Tasche und wählte Foremans Nummer. "Hey. Sie hatte einen Unfall. Wir... sind gleich im Krankenhaus", meinte er nur stotternd und legte wieder auf, ohne auch nur ein Wort von Foreman gehört zu haben.
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Foreman gab die Info an das Team weiter. Keiner dachte jetzt noch an Arbeit, alle waren nur noch geschockt.

Mit Blaulicht ging es dann unter rasanter Geschwindigkeit zurück ins Krankenhaus. Remy wurde an die Ärzte der Notaufnahme übergeben und dann nach ein paar Untersuchungen sofort in den Op gebracht.
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House wich die gesamte Zeit nicht von Remys Seite. Die Ärzte mussten ihn regelrecht aufhalten, als er auch noch mit in den OP stürmen wollte. Daher saß er nun wie ein Häufchen Elend vor der Tür und wartete, doch wahrscheinlich würde es sowieso noch eine Ewigkeit dauern, also machte er sich auf wackligen Beinen und ohne Stock, dieser war schließlich noch immer in seinem Wagen, auf den Weg zu den anderen dreien.

Kreidebleich trat er ins Besprechungszimmer, wo eine Totenstille herrschte.
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Chase stand sofort auf und reichte House ein Glas Wasser, während Taub ihm einen Stuhl zurecht rückte.

"Wie...geht es ihr?", fragte Foreman ganz vorsichtig.
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Er nahm das Wasser entgegen, stellte es jedoch auf dem Tisch ab, er brachte keinen Schluck hinunter. Er schluckte trocken, bevor er antwortete und sah kurz in die Runde, ehe er seinen Blick wieder senkte.

"Sie wird jetzt operiert. Komplizierte Fraktur an Unterarm und Handgelenk und Prellungen am ganzen Körper... Sie... ist komatös." Er blickte zum Fenster und stützte dann seinen Kopf auf die Hand. "Und ich bin schuld", flüsterte er. "Ich wusste, dass es ihr nicht gut ging und lass sie trotzdem einfach gehen."
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Das Team stockte erneut. Ihr Zustand war wirklich schlimm.

"House, sie können nichts dafür, sie wissen nicht, warum Remy auf die Straße geraten ist und sie haben sie nicht angefahren!", versuchte Foreman ihn zu beruhigen obwohl er wusste, dass es sinnlos war.
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