[RPG] [SPOILER] Take me... - or let it be!

Moderator: Housekatze

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Remy Hadley
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"Nein, ich hab nichts gesagt. Und ja, ich hab es bemerkt und mich gefragt, woran Sie denken." Auch er sah ihr jetzt in die Augen, während er mit seiner rechten Hand sein Bein massierte und mit der linken einen leichten Druck auf seine Rippen ausübte.
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"Haben sie schlimme Schmerzen?", sie sah ihn besorgt an:"Hat der Unfall ihrem Bein auch geschadet?", fragte sie dann nach und musterte ihn:"Das Krankenhaus mal nicht aus der Sicht der Ärztin zu sehen, erinnert mich sehr an meine Kindheit!", erzählte sie dann offen.
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"Wie würden Sie schlimm definieren? Nicht schlimmer als sonst auch, aber ich finde, das genügt."

Neugierig blickte er sie von der Seite an. "War Ihre Mutter nicht zu Hause?"
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"Schon...", begann sie zögerlich:"Nur brachte die Diagnose schon einige Krankenhausaufenthalte mit sich. Erst als sie die Diagnose bekam, für die ersten Tests, dann nach einigen Stürzen oder Infektionen...", sie hatte die ganzen Bilder wieder vor sich:"Mein Bruder und ich verbrachten unsere Kindheit viel im Krankenhaus und zu Hause mit der Pflege unserer Mutter!"

Sie machte eine kurze Pause:"Für uns gehörte das ganze einfach dazu, auch wenn wir manchmal schon neidisch auf "normale" Kinder waren. Doch natürlich ließ man sich das bei uns nicht anmerken. Niemand wollte den anderen belasten...man musste stark sein. Nicht uns ging es schlecht, sondern unserer Mutter!"
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"Eine sehr edelmütige Ansicht, die Sie da vertreten. Klingt so, als hätte Ihr Vater Ihnen das eingeredet? Ich meine, als... wie alt waren Sie? Als Kind vertritt man schließlich noch nicht solche uneigennützigen Meinungen. Und selbst wenn... Sie war die Kranke, aber Ihre gesamte Familie musste den psychischen Schmerz mit ertragen."

Nachdenklich strich er sich übers Kinn. "Und Sie mussten zweimal mit ansehen, wie Sie... sterben werden. Das macht es nicht gerade leichter für Sie."
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"Es wurde uns nicht..."eingeredet"...es war einfach...wie soll ich sagen, so wurden wir erzogen. Mein Vater hat uns das nie so gesagt, es war einfach so, wir redeten vor lauter Stress, den die Krankheit für uns alle mit sich brachte aus Zeitmangel nicht darüber. Zudem verzogen wir Kinder uns oft in unsere Zimmer, mein Vater ging zusätzlich in die Arbeit, so war jeder für sich und mit seinen Gedanken alleine.", sie sah zu dem Fenster:"Meine Mutter machte diese Krankheit durch ohne viel zu jammern, und wir sollten dann anfangen rumzuweinen am besten noch vor ihr?"
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"Sie waren Kinder. Wie hätte das in Ihre Köpfe hineingehen sollen? Ich glaube, da würde es Ihnen keiner verdenken, wenn Sie damit nicht klar kommen und das ein oder andere mal heulen. Haben Sie wirklich nie darüber gesprochen? Kein Wunder, wenn Sie jetzt auch damit allein sein wollen. Sie haben es so beigebracht bekommen, dass man mit seinen Problemen allein zurecht kommen und mit ihnen kämpfen muss und jetzt lehnen Sie jede Hilfe ab. Wieso?"
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"Ach, und sie haben immer über alles mit ihrem Vater gesprochen?", fragte Remy genervt nach, denn sie wusste, wie die Beziehung von House zu seinem Vater war.

Sie atmete tief durch und blickte dann wieder zu dem Fenster.
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"Mein Vater war nicht mein Vater. Nicht mein biologischer, das wissen Sie genau. Und im Gegensatz zu der Ihren, hatte meine Familie nicht mit einer furchtbaren Erbkrankheit zu kämpfen."

Er stand auf und lief einige Schritte auf und ab, um sein Bein zu lockern, dass nach dem langen sitzen immer wieder verkrampfte.
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"Sie sollten Schmerzmedikamente nehmen!", sie sah im Raum umher. Remy strich sich die Haare aus dem Gesicht, ihre Hand zitterte stark.

Obwohl die Hitze vom Vortag verschwunden war, war ihr sehr warm unter dieser unbequemen Krankenhausbettdecke.
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"Was glauben Sie denn, was ich tue?!" Die Worte entwischten ihm schärfer, als er es beabsichtigt hatte und seine harten Züge wurden sogleich weicher und besänftigender.

"Geht's Ihnen jetzt etwas besser?", fragte er Remy und meinte die Schmerzen und die Übelkeit betreffend, auch wenn seine Augen ihre Hand fixierten.
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Remy versuchte nicht allzu sehr zusammen zuzucken, als er sie so anfuhr.

"Gleichbleibend!", gab sie dann nur zurück und sah von ihm ab.
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