[RPG] [SPOILER] Take me... - or let it be!

Moderator: Housekatze

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Remy Hadley
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"Tut mir leid, so hab ich das jetzt nicht ausdrücken wollen..., ich meinte eigentlich mich... aber ja", sagte er ernst und sah sie entschuldigend an.

"Gut, wie Sie meinen. Aber ich hab meinen Vorschlag gebracht, jetzt sind Sie wieder dran!"
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"Wieso, es ist doch nur die Wahrheit!", gab sie zurück:"Wir könnten einen Film ansehen!", schlug sie dann vor:"Oder Sport, kommt heute irgendein Spiel?"
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"Schon, aber stehen Sie denn auf Football?", fragte er dann skeptisch. "Typen rennen los und schmeißen sich aufeinander!"

Er musterte sie immer noch besorgt. Sie zeigte es ihm zwar nicht, aber er wusste, dass sie beschäftigte, was er gesagt hatte. Er fragte sich, wie sie es schaffte, das mit einer solchen Leichtigkeit abzutun. Doch er wusste auch nicht, ob er lieber davon aufhören sollte, oder ob es besser für sie war, offen mit ihr darüber zu sprechen.

Also fragte er wieder vorsichtig: "Wollen Sie vielleicht drüber reden, was später wird. Sie werden sich schließlich so Ihre Gedanken machen und ich bin sicher, es wäre besser, wenn Sie sie teilen könnten."
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"Ich werde immer mehr abbauen, irgendwann nur noch im Bett liegen, sabbern und mich nicht mehr äußern können, teilweise wild um mich schlagen. Diese Phasen werden erst kurz vor meinem Ableben aufhören!", es kam kurz, knapp und wie aus der Pistole geschossen. Sie sah ihn an:"Das wird später!"

"Wollen wir jetzt einer Horde von Männern zusehen, wie sie sich gegenseitig umrennen?"
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Er schloss kurz die Augen und schüttelte den Kopf. "Ok, schon verstanden, Sie wollen nicht drüber reden, aber so einfach ist das nicht, denn wir stecken da jetzt beide drinnen und müssen versuchen, miteinander und mit der Situation klar zu kommen. Und dazu gehört, dass wir ehrlich zueinander sind, und Sie können mir nicht erzählen, dass Sie das so kalt lässt, wie Sie tun und Ihnen ein Football-Spiel wichtiger ist." Er blickte ihr in die Augen und versuchte darin zu erkennen, was in ihr vorging.
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"Es ist sicher nicht wichtiger, aber... was soll ich sagen? Sie haben mich was gefragt und ich habe geantworte, beschönigen will und kann ich das ganze nicht!", sie sah ihn nun etwas gereizt an:"Haben sie noch fragen?"

Remy blickte auf ihre Bettdecke und schüttelte kurz, fast unmerklich den Kopf:"Lassen sie es mich anders formulieren, möchten sie über etwas spezielles sprechen, was mit dem Thema zu tun hat?"
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"Tja, das... Thema, wie Sie es nennen. Nun, mich interessiert eigentlich nur eine Sache speziell: Wie es Ihnen damit geht. Was der Krankheitsverlauf mit sich bringt, weiß ich auch ohne Ihre Instruktionen, aber ich bin nicht in Ihnen drinnen, es wäre also ziemlich praktisch, wenn Sie mich an Ihren Gefühlen teilhaben lassen würden", sagte er, darauf bedacht, sein Anliegen vorsichtig zu formulieren.
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"Wie soll es mir damit gehen? Ich fühle mich mies, verarscht von der Welt...Diese Krankheit nimmt mir alles, meine Mutter, meinen Bruder und jetzt stückchenweise mein eigenes Leben, meine Kontrolle über meinen Körper, mein Gedächtnis, meine Selbstachtung...Jetzt bin ich schwanger und habe das Gefühl, dass sie alles wiederholt, ich in der Rolle meiner Mutter und das Kind...in meiner oder der meines Bruders!", erklärte sie dann und sah ihn bei jeden Wort an, nur kurz drehte sie ihren Kopf ein paar Mal etwas, um nicht die Fassung zu verlieren, ansonsten starrte sie ihm förmlich direkt in seine blauen Augen.
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Er war nicht überrascht, nicht erschrocken oder sonst etwas, über ihre Reaktion, sondern einfach nur froh.

"Und wieso", fragte er leise "schlucken Sie das immer runter und schreien es nicht einfach mal raus, wenn ich es Ihnen schon anbiete? Hier ist keiner außer Ihnen und mir und vielleicht einer Spinne auf dem Schrank. Ich bin sicher, dann ginge es Ihnen besser."
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Sie zuckte mit den Schultern:"Was soll das bringen? Soll ich mir ein Shirt drucken lassen; chronisch krank, schwanger und alleine? Soll ich einen Vortrag im Krankenhaus darüber halten?", sie sah ihn weiter an:"House, sie wissen, ich helfe anderen gerne, unseren Patienten, unseren Kollegen,...in körperlichen und seelischen Angelegenheiten. Aber letzten Endes ist es doch so, dass jeder seine eigenen Probleme hat und mit eben diesen fertig werden muss. Vielleicht ist daran schon meine Erziehung schuld, ich bin es einfach nicht gewöhnt, mit jemanden über so etwas zu sprechen, warum muss ich ihnen das eigentlich erklären? Sie sind doch genauso!"
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"Aber es sind nunmal keine seelischen Schmerzen, wenn der Hund gestorben ist oder der Wellensittich weggeflogen ist. Das sind keine Probleme, aber Sie haben ein Problem und zwar ein gewaltiges und das ist keins, was sich von allein lösen wird und was Sie schon gar nicht lösen können, wenn Sie es allein versuchen." Auch er wagte es nicht, den Augenkontakt abzubrechen, nicht jetzt, nicht wo alles davon abhing, was er sagte oder tat. "Ich sage es Ihnen nur ungern, aber Sie brauchen mich! Im Gegenzug habe ich mich Ihnen schließlich auch in Dingen anvertraut, für die ich andere unter normalen Umständen schon wegen der Frage allein gefeuert hätte!"
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Remy sah ihn weiterhin unaufhörlich an:"Ich sehe das anders, House. Jeder Mensch ist individuel, jeder erlebt anderes, somit ist auch bei jedem die Schmerzschwelle anders angesiedelt. Für die einen ist es schlimm, wenn sie eine starke Grippe haben, weil ihnen sonst nichts fehlt, für die anderen ist es schlimm, wenn sie eine Diagnose wie die meine erhalten. Aber die mit der niedrigen Grenze können nicht dafür, also muss man sich auch um sie kümmern.", gab sie dann zu bedenken.

"Eine Lösung finden...das hört sich an, als könnte man irgendetwas dagegen machen, es aufhalten...", meinte sie dann leise.
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